Fender Strat Saiten

Ratgeber: Gitarrensaiten kaufen – Wie du die richtigen Saiten für deine Gitarre findest!

Die optimalen Saiten für deine E-Gitarre zu finden, ist eine kleine Wissenschaft für sich. Viele Gitarristen probieren und testen über Jahre die unterschiedlichsten Saitenstärken, Marken und Materialien aus, bis sie schließlich „ihre“ Saiten gefunden haben.

In diesem Artikel bekommst du einen Überblick zu den unterschiedlichen Faktoren, um die verschiedenen Saiten der zahllosen Hersteller voneinander unterscheiden und einige allgemeine Informationen zu Saitenstärke, Material, Fertigungsvarianten und Klangunterschieden.

Haltbarkeit & Verschleiß: Wie oft müssen Gitarrensaiten gewechselt werden?

Je nach Material wird bei Gitarrensaiten zwischen Darm- (aus Naturdarm), Seiden- (aus Seide), Nylon- (aus Polyamid), Carbon- (aus PVDF), Stahl- und Seilsaiten (mit Nylon umsponnene Stahlsaiten) unterschieden.

Die Lebensdauer von Gitarrensaiten wird durch Luftfeuchtigkeit, Schweiß, Fett der Haut sowie die Krafteinwirkung beim Spielen beeinflusst. Die Saiten verlieren je nach Nutzung nach einigen Wochen oder auch Monaten immer mehr ihren Klang. Mit speziellen Materialien und Beschichtungen gegen Oxidation versuchen manche Saitenhersteller, die Lebensdauer zu verlängern.

Wie oft Gitarrensaiten gewechselt werden müssen, hängt davon ab, wie oft und intensiv darauf gespielt wird und dementsprechend vom tatsächlichen Zustand. Wenn die Saiten sehr rau oder verrostet sind, der umsponnene Draht sich löst, sollten die Gitarrensaiten auf jeden Fall gewechselt werden, denn der Klang ändert sich, je länger die Saiten aufgespannt sind und bespielt werden.

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Basics: Die Namen der E-Gitarrensaiten

Die dickste und zugleich tiefste Saite (Bass-Saite) ist das (tiefe) E und die dünste und zugleich höchste Saite ist das hohe e.

E – A – D – G – H – e

Gitarrensaiten und Griffbrett

1. Welche Saitenstärken gibt es?

Saiten für die E-Gitarre werden in unterschiedlichen Stärken angeboten. Die Stärke bezeichnet hierbei den Durchmesser der Saiten. Durch unterschiedlich dicke Saiten ergeben sich verschiedene Schwingungsverhalten und damit auch ein leicht unterschiedlicher Klang.

Eine Saite, die besonders dick ist, schwing träger als eine sehr dünne Saite. Daher benötigen dicke Saiten grundsätzlich auch mehr Spannung und lassen sich im Vergleich zu anderen Saiten etwas schwerer spielen – das ist auch der Grund, warum bei tiefer gestimmten Gitarren gern dickere Saiten verwendet werden.

SaiteMinNormalMax
e-Saite.008.010.013
h-Saite.010.011.017
g-Saite .014 .016 .026
D-Saite .020 .026 .036
A-Saite .028 .036 .046
E-Saite .038 .046 .056

Die Stärke von E-Gitarrensaiten wird in Zoll angegeben, gemessen wird, wie gesagt, der Durchmesser der Saiten. Im Verkauf werden Saiten in aller Regel immer in aufeinander abgestimmtes 6-er Sätzen verkauft, um ein ideales Ergebnis zu erzielen.

Übrigens: Sollte einmal eine Saite reißen oder beschädigt/verdreckt sein, sollten immer alle sechs Saiten gemeinsam gewechselt werden, um gleichmäßigen Klang und Bespielbarkeit zu erreichen.

Typische E-Gitarrensaiten werden in der Regel mit einer Größenbezeichnung verkauft. Hierbei wird stets der Durchmesser der dünnsten Saite (also dem hohen e) angegeben. Ein 10er Saitensatz ist also ein 6-er Pack Saiten, bei dem die hohe e-Saite 0,01 Zoll (also etwa 0,025 mm) im Durchmesser ist.

Im Handel finden sich neben den tatsächlichen Maßen auch andere Bezeichnungen. Wir haben einige Beispiele herausgesucht:

- dünne Saiten: ultra light, extra light, xx light, x light, regular slinky. regular, custom light, light
- mittlere Saiten: medium, true medium
- dicke Saiten: heavy, extra heavy, jazz

Diese Bezeichnungen sind natürlich nicht genormt und werden von unterschiedlichen Herstellern auch auf verschiedene Weise verarbeitet.

1.1 Typische Saitenstärken

Gitarrensaiten

Bei der Frage nach der idealen Saitenstärken kommt es unter anderem auch darauf an, welcher Sound erreicht werden soll. Wir haben recherchiert und herausgefunden, dass es auch innerhalb eines Genres immer eine breite Streuung der beliebtesten Saiten gibt. Schauen wir uns als Beispiel berühmte Rock- und Metalgitarristen an, finden wir die unterschiedlichsten Saitenstärken:

Billy Gibbons (ZZ Top): .007er Saiten
Tony Iommi (Black Sabbath): .008er Saiten
Eddie Van Halen (EVH): .009er Saiten
Jimi Hendrix: .010er Saiten
Dimebag Darrell (Panters): .010er Saiten
Stevie Ray Vaughn: .013er Saiten
Dick Dale: .016er Saiten

Ihr seht also: Die Saitenstärke selbst ist nicht ausschlaggebend für einen bestimmten Sound und lässt sich damit auch nicht auf ein Musikgenre festlegen.

Saiten einer E-Gitarre

2. Aufbau und Materialien von E-Gitarrensaiten

Saiten für E-Gitarren kann man in drei Grundtypen, wie Stainless Steel, Pur Nickel und Nickel Plated Steel, differenzieren. Alle anderen Varianten von E-Gitarrensaiten sind (wie die Legierungen Silber oder Gold) Beschichtungen.

E-Gitarrensaiten sind aus Metall gefertigt. Der Kern der Saiten ist bei fast allen Herstellern aus Stahl und damit besonders geeignet für eine magnetische Klangerzeugung.

Für die Umwicklung werden hauptsächlich Nickel, vernickelter Stahl und Edelstahl verwendet. Und das auch in unterschiedlichen Legierungen. Bei Saiten für Akustikgitarren kommt vorwiegend Nylon zum Einsatz.

2.1 Stahlsaiten (Stainless Steel Wound)

Seit Mitte der 1970er Jahre wurde Edelstahl das erste Mal als Umwicklung von Gitarrensaiten verwendet. Das Material ist stark magnetisch und sorgen durch ihre Eigenschaften für einen sehr mitten-betonten Sound. Gerade im Gesamtgefüge einer Band können diese Saiten einen durchschlagenden Erfolg bringen.

2.2 Nickelsaiten (Nickel Wound)

Stärke: 010 – 013 – 017 – 026 – 036 – 046

Seit Anbeginn der E-Gitarre werden die meisten Saiten mit einem feinen Nickeldraht gewickelt. Das Material ist silbrig-weiß und gehört zu den Schwermetallen. Da es recht günstig und in großen Mengen verfügbar ist, wird es besonders auch bei günstigeren Saiten sehr häufig verwendet.

Nickel hat einige Nachteile, unter anderem gibt es viele Menschen, die allergisch auf das Schwermetall reagieren (auch bei Modeschmuck ist dieser Effekt bekannt). Die tonalen Eigenschaften von Nickel sind aufgrund der geringen magnetischen Eigenschaften geprägt von einer recht geringen Lautstärke.

Nickel-Steel Strings gehören heute zu den am meisten verkauften E-Gitarren-Saiten.

2.3 Nickelstahlsaiten (Nickel Plated Steel) -> sehr beliebt!

Stärke: 010 – 013 – 017 – 030 – 042 – 052

Stärke: 009 – 011 – 016 – 024 – 032 – 042

Die “ Ernie Ball 2223″ sind unsere Empfehlung für Anfänger! Diese Saiten sind recht leicht und flexibel, lassen sich gut spielen und vertragen auch etwas rauere Spielweisen, ohne sofort zu reißen. Außerdem sind sie ein guter Ausgangspunkt für die Suche nach der perfekten Saiten.

Unter dieser Bezeichnung finden sich Saiten, die einen Stahlkern besitzen und mit einem vernickelten Stahldraht umhüllt sind. Diese Kombination wirkt sich positiv und effektiver auf das Magnetfeld aus und kann für einen klareren und brillanteren Klang sorgen. Auch hier ist zu beachten, dass das verwendete Nickel körperliche Reaktionen hervorrufen kann.

Beschichtete Gitarrensaiten (Coated Saiten)

Im Prinzip handelt es sich bei Coated Saiten um Round-Wound Saiten, die mit einem extrem dünnen Polymer umhüllt sind, das verhindert, dass sich Schmutz und Fett in den Saiten festsetzen. So steigt die Haltbarkeit der Saiten enorm.

2.4 NYXL

Die vom Hersteller D’Addario hergestellte Beschichtung NYXL basiert auf nickelbeschichtetem Stahl, der eine höhere magnetische Wirkung hat, als Standardnickelsaiten. Hierdurch wird ein mittiger und lauterer Sound erreicht.

Stärke: 009 – 011 – 016 – 24 – 032 – 042

Stärke: 010 – 013 – 017 – 26 – 036 – 046

3. Flatwound und Roundwound

Bei E-Gitarrensaiten unterscheiden man die folgenden, weit verbreiteten Wicklungsformen:

3.1 Flatwound Saiten

Typische Flatwound-Saiten bestehen meist aus Nickel oder Stahl. Ein runder Kern wird mit einem Flachdraht umwickelt. Diese Form der Wicklung sorgt für eine lange Haltbarkeit, schluckt jedoch Mitten und Höhen. Durch die steife Wicklung wird auch das Sustain verkürzt.

3.2 Roundwound Saiten

Der aktuelle Standard: Ein runder Kern wird mit einem runden Draht umwickelt. Durch die Flexibilität des Drahtes verlängert sich das Sustain. Nachteil: In den Rillen zwischen den Wicklung sammelt sich schnell Schmutz und Fett – die Lebenszeit der Saiten sinkt.

3.3 Flatwound vs. Roundwound

Die Umwicklung der Saitenkerne mit Flachdraht sorgt bei Flatwound Saiten für eine wesentlich glattere Oberfläche (als bei Roundwound Saiten) wodurch unerwünschte Nebengeräusche beim Spielen, weitgehend vermieden werden. Ebenso führt dies zu einem anderen Spielgefühl

Bei den mit rundem Draht umwickelten Roundwound Saiten sind diese Spielgeräusche dagegen deutlicher zu vernehmen und können daher auch gezielt als musikalisches Stilmittel eingesetzt werden.

Neben diesen Formen gibt es auch exotische Wicklungen, die teilweise per Hand erfolgen oder auf besonders geformte Drähte setzen.

4. Gitarrensaiten für Konzertgitarre und Westerngitarre

Gitarrensaiten für Akustik- und Westerngitarre bestehen vorwiegend aus Nylon oder Stahl. Während Nylonsaiten vor allem bei Akustikgitarren (Konzertgitarren) zum Einsatz kommen, werden Saiten aus reinem, oder mit verschiedenen Legierungen versehenem, Stahl für die Bespannung von Westerngitarren oder elektrischen Gitarren verwendet.

Die drei hohen Saiten der Akustikgitarre bestehen aus einfaserigen Nylonseilen; die drei Bass-Saiten besitzen einen mehrfaserigen Nylonkern, der zusätzlich mit Draht umsponnen ist. Die häufigste Wahl für die Umwicklung ist Kupferdraht, dem durch Elektrolyse eine hauchdünne Silberschicht aufgetragen wurde.

4.1 Materialien

Die Materialien von Gitarrensaiten bestimmen den Klang und die Tongestaltung beim Spielen des Instrumentes. Man kann dazu unter einer großen Auswahl an Gitarrensaiten die entsprechende Saite einspannen.

  • Nylon-Saiten: Die als Nylonsaiten bekannten Gitarrensaiten verwendet man in klassischen Gitarren und bei der sogenannten Flamencogitarre. Die Ablösung der Nylonsaite findet man in der Carbonsaite, einer neuartigen Materialgestaltung und einer tollen Variante im Gegensatz zu Nylonsaiten.
  • Stahlsaiten: Gitarrensaiten aus Stahl werden überwiegend bei Western- und E-Gitarren verwendet.
  • Nickel – Round – Wound – Saiten: Neuartig entwickelte Gitarrensaiten kann man in den Silverplated Copper erkennen. Es handelt sich hierbei um versilbertes Kupfer, welches man überwiegend als Umwicklung von Nylonkernen bei Bass – Saiten einer Konzertgitarre vorfindet. Die Silberschicht ist dabei hauchdünn. Natürlich kann man auch Nickel bei der Herstellung von Gitarrensaiten benutzen. Diese Saiten findet man unter der Bezeichnung Nickel – Round – Wound – Saiten. Sie werden auf Basis der Stahlsaiten gearbeitet. Dabei erkennt man, dass der Wickeldraht jeder Saite mit einem extrem dünnen Nickelbezug versehen ist. Die Vorteile sind ein hoher Rostschutz und ein weicherer Klang.

4.2 Klangeigenschaften

  • Reine Stahlsaiten besitzen aufgrund ihrer Härte einen hellen, metallischen Klang und sind äußerst belastbar.
  • Legierte Saiten erzeugen einen weicheren Klang. Saiten aus einer Stainless-Stahl-Legierung sind ausgezeichnet für E-Gitarren und Bässe geeignet, da sie stark auf Magnetismus reagieren und so den Tonabnehmern die erforderlichen Signale liefern.
  • Ähnliches gilt für „Nickel-Round-Wound-Saiten“, bei denen der Wickeldraht elektrolytisch mit einer dünnen Nickelschicht überzogen wurde. Diese Seiten zeichnen sich aufgrund ihres verbesserten Schutzes gegen Oxidation nicht nur durch längere Haltbarkeit, sondern auch durch eine weichere Saitenoberfläche aus, was sich nicht nur positiv auf Klang und Spieleigenschaften auswirkt, sondern auch zu einer geringeren Abnutzung der Bundstäbe führt.
  • Bronze, eine Legierung aus Kupfer und Zinn mit einer geringen Beigabe von Phosphor, kommt hauptsächlich als Umwicklung für Westerngitarrensaiten zum Einsatz. „Bronze-Wound“ werden oft bevorzugt, wenn eine voller, ausgewogener Klang gewünscht wird, sind jedoch längst nicht so haltbar wie Silber oder Nickellegierungen.

4.3 Saitenstärke bei Akustikgitarren

Um dieselbe Tonhöhe zu erreichen, müssen Stahlseiten strammer als Nylonsaiten gespannt werden. Da dickere Seiten mehr Masse haben und deshalb mehr Energie aufnehmen können, erzeugen sie vollere und länger andauernde Töne. Während der Durchmesser von Nylonsaiten, bedingt durch den Herstellungsprozess, schwer bestimmbar ist und deshalb pauschal mit Dünn, Mittel und Dick angegeben wird, sind die Herstellerangaben bei Stahlsaiten präziser. Laut internationalem Standard wird hier der Saitendurchmesser in Zoll angegeben.

4.3.1 Saitenstärke für Konzertgitarren

  • „Light“ (englisch: Leicht – Dünn)
  • „Normal“ (Mittel)
  • „Hard“ (englisch: Hart – Dick)

Für die Saitenstärke sind auch die engl. Begriffe „tension“ („Spannung“) und „gauge“ („Maß“) üblich.

4.3.2 Saitenstärke für Westerngitarren

  • 10er (0,010 Zoll) Extra Light
  • 11er (0,011 Zoll) Custom Light
  • 12er (0,012 Zoll) Light
  • 13er (0,013 Zoll) Medium

5. Praxis-Tipp #1: Saitenwechel bei der E-Gitarre

E-Gitarre ohne Tremolo

Nach Entfernen der alten Saite wird die neue durch das Loch im Saitenhalter am Steg gefädelt. Das Metallbällchen hält die Seite. Bei einigen Modellen wird die Saite durch ein Loch im Hals oder durch die Rückseite durch ein Loch im Korpus gesteckt. Dann führt man die Saite über die Kerbe im Saitenhalter bis zum Sattel, wo sie evtl. noch unter dem Saitenniederhalter durchgeführt und anschließend so an der Mechanik befestigt wird wie zuvor bei der Akustikgitarre beschrieben.

E-Gitarre mit Tremolo

Hier schneidet man die alte Saite am besten mit einem Seitenschneider durch. Erst dann löst man die Klemmschrauben am Sattel mit dem Innensechskantschlüssel und entfernt den Rest der Saite am Wirbel. Jetzt öffnet man den Klemm-Mechanismus an der Brücke, löst die Schrauben der Saitenhalterung mit dem Innensechskantschlüssel und entfernt den Saitenrest. Von der neuen Saite wird das Ende mit dem Bällchen abgekniffen. Jetzt wird dieses Ende der Saite am Steg in die Saitenhalterung gesteckt und durch Anziehen der entsprechenden Schraube befestigt. Das andere der Saite wird durch den Saitenniederhalter am Sattel geführt. Danach verfährt man so wie bei den E-Gitarren ohne Tremolosystem. Abschließend muss noch die Klemmschraube am Sattel wieder angezogen werden.

6. Praxis-Tipp #2: Saitenwechel bei Westerngitarre

Nach Entfernen der alten Saite durch herausziehen des kleinen Stöckerls (oder bridge pin) in der Brücke (evtl. mithilfe einer Kerbe in der Saitenkurbel) wird die neue Saite mit dem Ball-End voran in das jetzt freigewordene Loch in der Brücke gesteckt. Dann wird das Stöckerl wieder eingesetzt, wobei die Saite durch die Nut im Stöckerl geführt werden muss. Bei gleichzeitigem Ziehen der Saite wird das Stöckerl wieder fest hineingedrückt.

Die Mechanik am Kopf wird nun so gedreht, dass das Loch des Wirbels quer zum Hals steht. Das Ende der Saite wird jetzt locker von innen nach außen eingefädelt, danach in einer Schlaufe über die Mechanik und wieder unter sich selbst durchgeführt, nach oben geknickt und festgezogen. Beim folgenden Aufziehen wird das abgeknickte Ende festgehalten, die Schlaufe gleichzeitig nach unten gedrückt. So wird das Ende eingeklemmt und kann nicht mehr herausrutschen.

7. Die richtige Pflege von Gitarrensaiten

Was sich stets empfiehlt, ist nach dem Spielen die Saiten mit einem fusselfreien Baumwolltuch abzuwischen. Alternativ kann man mit Öl (z.B. Speiseöl) die Saiten abwischen. Da Öl vor Korrosion schützt, entfernt es den Rost, macht die Saiten länger haltbar und kostet nur wenig. (Tipp: Leinöl imprägniert zusätzlich und Öl mit Anteile von Limonöl riecht gut). Das Ergebnis sind in der Regel saubere, glatte und gut bespielbare Saiten.

Pflegetipps für Stahl- und Nylonsaiten

Aufgrund des natürlichen Handschweißes oxidieren Stahlsaiten mit der Zeit und bilden Rost. Auf dem Markt gibt es mittlerweile einige Reinigungsprodukte für Gitarrensaiten zu kaufen, die in der Regel nicht teuer sind und lange halten. Kostenlose Alternativen bieten sich jedoch auch viele an und sind unter Gitarristen beliebte Hilfsmittel geworden.

8. Häufige Fragen zu Gitarrensaiten


Wir haben die häufigsten Fragen zusammengefasst beantwortet:

Welche Saiten sind für Anfänger besonders geeignet?

Als Anfänger bietet es sich an, mit Saiten der Stärke .009 zu beginnen.

Gibt es Klangunterschiede bei E-Gitarrensaiten?

Auf jeden Fall! Die verwendeten Materialien verhalten sich unterschiedlich im Zusammenspiel mit dem Magneten des Tonabnehmers und verändern den Sound weit mehr, als manch ein Gitarrist glaubt.

Was sind die führenden Hersteller von E-Gitarrensaiten?

Die bekanntesten Firmen sind wohl Ernie Ball, D’Addario, Dunlop, GHS und Pyramid. Außerdem bieten viele Instrumentenhersteller (z.B. Gibson oder Fender) eigene Saiten an.

Wie finde ich die richtigen Saiten?

Die Suche nach den richtigen Saiten ist lang und manch einer wird sie nie abschließen. Je nach der verwendeten Gitarre und dem gewünschten Sound verhalten sich manche Saiten in unterschiedlichen Setups auch gänzlich anders. Der einzige Tipp, denn man geben kann ist: Ab und zu was neues ausprobieren und sobald man sich wohl fühlt, nicht mehr der „perfekten“ Saite hinterherlaufen.

Welche E-Gitarrensaiten für Downtunings?

Wenn besonders tiefe Sounds erreicht werden sollen, ist es wichtig, dass die Saiten trotzdem genug Spannung aufweisen. Daher ist es ratsam, extreme Downtunings von einem Ganzton oder mehr mit stärkeren Saiten zu testen. Sehr beliebt sind dabei etwa Saitensätze der Stärke .012-.062.

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