Aufbau einer E-Gitarre


Eine E-Gitarre, kurz für elektrische Gitarre, besteht im wesentliche aus einem soliden Holz, in welches die Elektrik eingebaut ist. Dadurch erreicht sie eine größere Lautstärke und unterscheidet sich von der klassischen Gitarre.

Auf der Kopfplatte ist die gesamte Mechanik angebracht. Eine E-Gitarre besitzt sechs Saiten, die hier eingespannt, festgezogen und aufgedreht sind. Um eine andere Tonhöhe zu erreichen, muss die Mechanik gedreht werden, da sich so die Spannung der einzelnen Saiten verändern kann. Eine halbe Drehung genügt dabei aus, die gewünschte Tonhöhe zu erreichen. Außerdem besitzt die E-Gitarre im Unterschied zur klassischen Gitarre Stahlsaiten.

Zwischen der Kopfplatte und dem eigentlichen Gitarrenkörper liegt der Hals, auf dem wiederum das Griffbrett angebracht ist. Dieses ist in bis zu vierundzwanzig Bünde gegliedert. Zu jedem Bund gehört auch ein anderer Halbton, der nach zwölf Bünden wieder kommt. Als Orientierungshilfe dienen hier die Markierungspunkte. Der Hals kann sowohl mit dem Körper verschraubt als auch verleimt werden.

Die Elektrik der E-Gitarre wird als Tonabnehmer bezeichnet. Da die Gitarrensaite aus Metall besteht, kann sie durch den Magneten im Magnetfeld schwingen. In dem Draht, der um die Saiten aufgerollt ist, wird nun Strom induziert und über einen Verstärker entsteht so der Ton. Dabei kann man zwischen den zwei Tonabnehmern Single Coil und Humbucker auswählen. Durch den Vibratohebel lassen sich während dem Spielen verschiedene Effekte auslösen. Durch Drücken des Hebels wird beispielsweise die Saitenspannung und damit die Tonhöhe verringert.
 

Gitarrenkauf

Bei einer ernsthaften Kaufabsicht sollte man auf jeden Fall vorher E-Gitarren im Preisvergleich gecheckt haben, da die Preise der verschiedenen Online-Shops stark schwanken und man sich die Chance auf ein Schnäppchen nicht entgehen lassen sollte.